Suppenhühner, Hähnchen – Geflügel


Heute durften die Zwerge mal wieder schlemmen, das heißt es wird nichts rationiert sondern gefressen bis der Arzt kommt….

Nachdem gestern gehungert wurde, war die Freude richtig groß und so organisierte sich jeder Zwergpinscher „sein Händel“ Ich stehe inmitten des Hofplatzes und signalisiere den Hunden, „wer sich nicht benimmt fliegt raus“ das wissen die Hunde genau

Klar wird herum gegrummelt, sind ja auch Hunde, aber es gibt keine bösen Raufereien Absolut tabu ist der 14 jährige Cesar, das wissen alle Zwerge. Wer es wagt an den Oldie zu gehen, bekommt SOFORT die rote Karte 

Der rangniedrigste Rüde Pedro muss sich seine Beute mühsam erschleichen und sich mit seiner Beute versteckenDem kleinen Pedro nehmen alle anderen seine Beute weg, aber auch das regle ich , wenn er ganz leer ausgeht. Er stellt sich dann zwischen meine Beine und frisst in Ruhe…. 

 

Rüde Krabat muss ab und zu gebremst werdener ist ein Großkotz , der zukünftige Chefrüde Schwester Karma frisst oft in seiner Nähe und genießt somit seinen Rang mit

Meine kleine Zimtziege Masha lächelt ihr Genossen immer ganz lieb an und demonstriert klar – DAS IST MEINS

  

Wenn alle Zwerge so richtig satt sind dürfen die Akitas die Reste fressen.

Na so einem Schlemmertag, sehen alle Pinscher wie Rollmöpse aus, dafür müssen sie die nächsten Tage wieder darben. Nur zur Information, weil der Knochenanteil bei diesen Suppenhühnern sehr hoch ist, gab es vorher Fleisch und Innereien extra, danach durfte geschlemmt werden.

 

Es ist gesund für den Hundemagen wenn er ab und zu richtig prall gefüllt werden kann. Warum das so ist, erkläre ich gerne.

Der Hundemagen ist sehr groß und liegt förmlich zusammen gefaltet im Hundekörper. Bekommt der Hund nun jeden Tag seine kleinen Portionen, ist der Magen nur minimal gefüllt. Das Futter und die Futtersäfte sickern aber auch in die Falten des zusammen gefalteten Magens.

Diese Reste wandern nun nicht während der Verdauung aus dem Magen heraus, sondern lagern in den Magenfalten. Das diese „Reste“ anfangen zu gären und zu gammeln liegt auf der Hand.
Einige Hunde zeigen dieses Gärfutter mit Aufstoßen, schlechtem Maulgeruch an, einige empfindliche Hundemägen können mit Magenirritationen und sogar Verdauungsstörungen reagieren.

Der Wolf bekommt nicht täglich eine gleich große Menge vorgesetzt, sondern er frisst wenn das Rudel eine Beute erlegt hat. In dem Fall wird gefressen bis nichts mehr hinnein passt.

Dadurch wird der Magen ab und zu vollständig aufgebläht und alle Falten geglättet. So wird auch der Letzte Futterrest mit ausgeräumt, was wichtig ist, damit es nicht zu diesen Problemen kommen kann.

Diese Überfüllung des Magens benötigt der Organismus nur ab, um zu den Magen gründlich zu säubern.

Diese gesunde Fütterung kann nicht mit Trockenfutter umgesetzt werden, weil dieses viel zu sehr auf quillt und in dem Fall den Magen förmlich zerreißen würde. Kommerziell hergestelltes Futter eignet sich nicht dazu.

Die Prey Fütterung ist der natürlichen Ernährung des Wolfes am ähnlichsten und diese Art zu füttern nennt sich AYCE und muss langsam an unsere Hunde heran geführt werden.

Wer seinen Hund so wolfsnah füttern möchte, sollte sich mit diesem Thema genau auseinander setzen, damit es dem Hund bekommt.

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